Kaffee und unsere Nebennieren

ein gefährlicher Trank..

 

Kaffee in all seinen Varianten von Espresso bis Latte Macchiatto ist ein sehr weit verbreitetes Getränk. 

Für manche ein Genuss und für andere geht es nicht mehr ohne, vor allem am Morgen.

Immer wieder lesen wir von neuen Studien. Die einen sagen Kaffee tut gut, andere warnen.

 

Ja was nun?

 

Ich mag dir heute mal erzählen was in deinem Körper bei Genuss von Kaffee wirklich geschieht.

Danach entscheide selbst, welchen Platz Kaffee in deinem Leben bekommt.

 

Im Alltag sind wir immer wieder gewissen Herausforderungen ausgesetzt. Wir nennen diese meist Stress. Bei Stress schütten unsere Nebennieren u. a. Adrenalin und Cortisol aus. 

 

Diese beiden und andere Hormone helfen uns mit Stress umzugehen. Wie zu allen Lebzeiten der Menschheit wird in unserem Körper durch diesen Hormoncocktail der Kampf- oder Fluchtmodus aktiviert. Unser Körper schiesst Blut in die Muskeln um zu kämpfen oder zu fliehen, wir können plötzlich ganz schnell Entscheidungen treffen.

Nachdem das Mammut oder der Angreifer weg ist und die Gefahr gebannt gehen wir wieder in den Relaxmodus. Das überschüssige Cortisol wird abgebaut. Dies sind gesunde Reaktionen unseres Körpers, die uns das Überleben sichern, wenn Gefahr droht.

 

Doch was hat das mit Kaffee, bzw. Koffein zu tun?

 

Du wirst es gleich sehen:

Koffein regt die Nebenniere an mehr Cortisol zu produzieren.

Es werden unnötige Mengen an Adrenalin in das Blut gepumpt, obwohl keine Gefahr besteht und du gerade deine Morgenzeitung liest oder deine Nachrichten am Handy studierst. Koffein gibt den Nebennieren den Eindruck einer Kampf-/Flucht-Situation ohne dass diese tatsächlich vorhanden ist.

Mit Koffein sagt ihr euren Nebennieren ständig: Achtung Krise! Achtung Gefahr!

 

Die Folgen sind hohe Belastung für Gehirn, Leber, Nieren die täglich mit Cortisol belastet werden sowie für den Darm, der während Stress eine Minderdurchblutung hat.

 

Brauchen wir täglich einen Feueralarm, ohne dass es brennt?

Nein sicher nicht.

 

Und es geht noch weiter…

Was sind die Folgen von langjährigem, regelmässigem Kaffeekonsum?

 

Taubheit, Abstumpfung!

Dein Körper stumpft ab und reagiert bei echten Krisen nicht mehr korrekt.

Wir können schwieriger Entscheidungen treffen, und haben eine schlechtere Reaktion bei echter Gefahr oder in wahren Krisen, da es durch das gewohnte Level an Cortisol zu Verzögerungen im System kommen kann.

 

Ausserdem wirkt das durch Koffein aktivierte und die Nebennieren ausgeschüttete Adrenalin toxisch. Es greift die Nerven und Organe an, da es stark säurehaltig / ätzend ist. Adrenalin ist nicht dafür gedacht, dass wir es täglich ausschütten, geschweige denn mehrmals täglich wie es bei mehreren Tassen Kaffee geschieht. Adrenalin sollte sparsam genutzt werden, selten im Körper unterwegs sein.

 

Als weitere Folge kann im Laufe der Zeit die Leber, weil sie das Adrenalin aufnimmt, um uns zu schützen, wie verbrennen.

Weitere Folgen: Blutzuckerunregelmässigkeiten, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Angst, rätselhafte Traurigkeit, chronische Dehydration, Nierensteine, Gewichtszunahme mit den Jahren, vorzeitige Hautalterung, Nebennierenschwäche, manchmal Haarausfall bei Frauen.

 

Ja, Koffein bewirkt Elan und Antrieb. Doch wir zahlen einen hohen Preis.

Ein Adrenalinkick ist in Wirklichkeit kein Energieschub.

 

Wir pressen unsere Nebennieren aus. Wie ein nasses Tuch pressen wir sie mit jeder Tasse aus. Sie geben immer alles, bis sie erschöpft sind.

 

Jetzt denkst du vielleicht. Gott sei Dank, ich bin kein Kaffeetrinker sondern trinke gerne schwarzen Tee. Achtung!

Das Beschriebene gilt für alles, was viel Koffein enthält:

Das ist ausser Kaffe z. B.: Schwarzer Tee, viel Schokolade, Kakao, Matcha-Tee, Energy-Drinks usw.

 

Kennst du gewisse Symptome schon?

 

Möchtest du dich langfristig gesund und fit halten?

 

Hast du schon chronische Symptome, körperliche Beschwerden?

 

Dann probiere es doch mal ohne Kaffee!

 

Nebst dem täglichen, wie wir jetzt wissen Adrenalin stimulierenden Kaffeekonsum kommen ja noch die unvermeidlichen alltäglichen Herausforderungen dazu, die uns entsprechend schneller an unsere Grenzen bringen werden, je mehr Adrenalin schon aktiviert oder verbraucht ist.

 

Also wäre es doch einen Versuch wert, den täglichen Herausforderungen wieder mal ohne künstlichen, heimtückischen Adrenalinkick zu begegnen, oder?

 

Schön wäre es natürlich, nicht ersatzlos auf Kaffee verzichten zu müssen…

 

Mit dieser Thematik haben sich schon vor langer Zeit die Herrscher in Indien beschäftigt, als ihnen  die negativen Auswirkungen von Kaffee bewusst wurden. 

Also haben sie ihre Bediensteten damit beauftragt, eine wohlschmeckende Kaffeealternative zu entwickeln, die den Kaffeegenuss ersetzen, aber gleichzeitig eine gesundheitsfördernde und nervenstärkende Wirkung entfalten soll.

Was dabei herauskam, nennt sich Raja’s Cup und ist im Ayurveda-Handel oder im Bioladen heute auch bei uns verfügbar! Die nervenstärkende Zutat ist Ashwagandha (Winterkirsche), die auch bei allen Formen von Erschöpfung zur Anwendung kommt (!).

(Link für CH, Link für DE)

 

Als weitere Alternative bietet sich Lupinen“kaffee“ an, der wie der Name vermuten lässt, aus gerösteten Lupinen besteht, auch mit Zugabe von orientalischen Gewürzen erhältlich. Bei dieser Variante ersetzen wir „Kaffeegenuss“ mit dem sinnvollen Konsum von wertvollen pflanzlichen Proteinen. Auch diesen findest du in Bioläden oder in Onlineshops.

 

Vielleicht findest du auf diesem Weg eine für dich passende Alternative zum Kaffee, um dir im wahrsten Sinne Gutes zu tun.

 

Ich wünsche Dir viel Freude beim Experimentieren und Erfolg beim Umstellen.